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Fragmentin: Global Wiring

Kulturell, Ausstellung, Zeitgenössische Kunst, Kunstgewerbe, Moderne/zeitgenössische Kunst, Bildhauerei Um Verbier
  • Die Stiftung Verbier 3-D präsentiert «Global Wiring», ein neues Skulpturwerk des Schweizer Kunstkollektivs Fragmentin. Die Kunstschaffenden wurden zu einer einmonatigen Residenz eingeladen, um in die regionale Bergwelt einzutauchen.

  • Die Skulptur «Global Wiring» ist im April 2022 im Rahmen einer künstlerischen Residenz von Fragmentin im Val de Bagnes entstanden und wird dauerhaft im Skulpturenpark der Stiftung Verbier 3-D ausgestellt.

    Das Werk ist Teil der Serie Obsology (eine Wortschöpfung der Kunstschaffenden aus den englischen Wörtern «obsolescence» und «archaeology»), einer visuellen Erschliessung des Themas postdigitale Archäologie in Form von CGI-Bildern, generativen Videos und Skulpturen.

    Eingeschlossen in...
    Die Skulptur «Global Wiring» ist im April 2022 im Rahmen einer künstlerischen Residenz von Fragmentin im Val de Bagnes entstanden und wird dauerhaft im Skulpturenpark der Stiftung Verbier 3-D ausgestellt.

    Das Werk ist Teil der Serie Obsology (eine Wortschöpfung der Kunstschaffenden aus den englischen Wörtern «obsolescence» und «archaeology»), einer visuellen Erschliessung des Themas postdigitale Archäologie in Form von CGI-Bildern, generativen Videos und Skulpturen.

    Eingeschlossen in die Eisbohrkerne der letzten Eislandschaften der Alpen einer hypothetischen Zukunft, scheinen die gefrorenen Kabel und Leitungen ein greifbarer Beweis für ein Zeitalter der Hyperkonnektivität zu sein.

    Die im Eis konservierten Bodenproben liefern bisher unbekannte Informationen über die unterirdischen Technologien und Infrastrukturen, die dereinst unter dem Walliser Boden installiert und genutzt wurden.

    Die verschiedenen Schichten des Eiskerns offenbaren ein komplexes System an Kabeln und Kanälen, von Wasserleitungen über Stromkabel und Internet-Koaxialkabel bis hin zu schnellen Glasfaserleitungen.

    Die übereinanderliegenden Schichten lassen erkennen, dass immer wieder neue Infrastrukturen auf den vorherigen errichtet wurden, wodurch ein riesiges und farbenfrohes unterirdisches Labyrinth entstand. Zudem lässt diese archäologische Ausgrabung darauf schliessen, dass die hinfälligen alten Kabel aus wirtschaftlichen Gründen nie beseitigt wurden.

    Die Skulptur zeigt einen Gletschereiskern, der teilweise in einen örtlichen natürlichen Felsen eingebettet ist. Der Kern selbst besteht aus recyceltem Glas in verschiedenen Farbtönen. Ein dezenter Metallkäfig schützt den archäologischen Fund auf elegante Weise.

    In den einzelnen Glasschichten sind verschiedene Kabel und Leitungen in unterschiedlichsten Dicken und Farben zu erkennen. Inspiriert durch die Erforschung des regionalen Untergrunds erzählen Sie uns die Geschichte der technologischen Entwicklung der Telekommunikationskabel im Val de Bagnes.

    So wie Wasser für das Überleben der Menschen notwendig ist, sind andere Infrastrukturen für unseren Komfort und unsere Kommunikation unabdingbar geworden. Sie alle kämpfen um ihren Platz im unterirdischen Raum.

    Der Name «Global Wiring» ist ein Neologismus aus den Begriffen «Global warming» und «Wiring» und bringt die Spannung zwischen dem Klimawandel und der zunehmenden Ausdehnung der von Menschen geschaffenen Infrastrukturen zum Ausdruck.

    Lässt diese Hybridisierung des Natürlichen und des Technischen in diesem Kontext eine neue Ästhetik entstehen?
  • Gesprochene Sprachen
    • Englisch
Zeitplan
Zeitplan
  • vom 2. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
    Geöffnet Jeden Tag
    * nach den Fahrplänen der Skilifte
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