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  • Die Suonen oder Wasserleiten gelten als Wahrzeichen der Walliser Landschaft

    Die Wasserleiten und Suonen des Wallis

    Die Suonen oder Wasserleiten gelten als Wahrzeichen der Walliser Landschaft. Sie bestehen seit dem 14.Jahrhundert und sind Meilensteine der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Kantons. Gebaut wurden sie...
    Die Wasserleiten und Suonen des Wallis

    Die Suonen oder Wasserleiten gelten als Wahrzeichen der Walliser Landschaft. Sie bestehen seit dem 14.Jahrhundert und sind Meilensteine der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Kantons. Gebaut wurden sie um die Weiden zu bewässern, und dadurch dem Vieh das Futter zu sichern. Dazu wurden spektakuläre und waghalsige Bauwerke zur Überwindung schwindelerregender Felswände errichtet. Die meisten davon sind Opfer der Modernisierung der Landwirtschaft und des Wirtschaftswandels geworden. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts zählte man zwischen dem Goms und dem Unterwallis noch gut 200 Suonen. Sie hatten eine Gesamtlänge von 1'800 km. Erbaut worden sind sie allesamt von Hand, oft unter Lebensgefahr.

     Grosses InteresseAuch wenn die meisten Suonen verschwunden sind, so ist deren Verlauf im Gelände meistens noch gut sichtbar. Die verbliebenen Suonen werden von der Lokalbevölkerung gehegt oder instand gestellt und als Tourismusangebote gepflegt.

     Praktische HinweiseAuf diesen Wanderungen gibt es praktisch keine Verpflegungsmöglichkeiten. Es empfiehlt sich Getränke und Picknick im Rucksack mitzunehmen. Gutes Schuhwerk und ein wetterfeste Kleidung sind selbstverständlich. Beachten Sie, dass die meisten Suonen sich in der Gebirgsregion auf einer Höhe zwischen 600 bis 2500 Höhenmetern befinden, wo das Wetter schnell umschlagen kann. Die Wanderungen entlang den Suonen sind bei den Wallisern beliebt und in schneearmen Wintern ebenfalls möglich. Erkundigen Sie sich aber über die Begehbarkeit der Wege in dieser Jahreszeit aber bei der einheimischen Bevölkerung.TransportDer Einstieg und der Ausstieg der Wanderrouten sind jeweils mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wenn sie mit dem Privatauto unterwegs sind, so empfiehlt es sich, dieses bei einem Bahnhof im Tal unten zu parkieren, um die Wanderstrecke nicht in der Gegenrichtung zurücklegen zu müssen.RatschlägeDie Suonen sind Bewässerungskanäle, die von einem privaten Konsortium gebaut wurden. Heute kümmern sich auch gemeinnützige Vereine um die Suonen. Sie gehören nicht den Gemeinden und haben in erster Linie eine Bedeutung für die Landwirtschaft und oft auch für den Tourismus. Schäden sind mit grossen Wiederherstellungskosten verbunden und oft steht die Existenz der Suonen auf dem Spiel. Wenn das Bord der Suone beschädigt wird oder Äste oder andere Gegenstände ins Wasser geworfen werden, besteht die Gefahr eines Überlaufens.


    Das Fahren mit dem Mountainbike entlang der Suonen ist verboten.


    Die Hunde müssen streng unter Kontrolle gehalten werden, damit sie nicht Wanderer stören oder Wildtiere aufscheuchen.
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