© Raphaël Surmont

Die Schweizer Schutzgebiete im Oberen Val de Bagnes

Die Jagdbanngebiete und verschiedenen Biotope von nationaler und regionaler Bedeutung im Oberen Val de Bagnes gelten als Schweizer Schutzgebiete.

Aber was bedeutet das genau? Diese Klassifizierungen ermöglichen es, die bedeutenden Gebiete des Haut Val de Bagnes sowie ihre Fauna und Flora auf Bundesebene und auf kantonaler Ebene zu schützen. Hier die Einzelheiten:

Bundesinventar der Landschaften

Name:  BLN 1703 Haut Val de Bagnes 

Bedeutung: Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN)

Fläche: 16 768 Hektar

Höhe: von 1560 bis 4313 Meter

Das Gebiet des Haut Val de Bagnes wurde bereits 1977 in das Bundesinventar der Landschaften (BLN) aufgenommen. Letzteres zählt zurzeit 162 klassifizierte und geschützte Objekte. Das BLN hat zum Ziel, die Vielfalt der wertvollsten Schweizer Landschaften zu erhalten und dafür zu sorgen, dass sie bewahrt werden. Dazu wurden Schutzziele, wie die Erhaltung der Ruhe und der Unberührtheit von Natur- oder Wildnisgebieten im Hochgebirge, festgelegt. Ferner wurden die diesbezüglichen Eigenschaften der verschiedenen Lebensräume begründet.

Jagdbanngebiete

Name : Eidgenössisches Jagdbanngebiet (EJ) und kantonales Banngebiet (KBG)

Nummern: EJ9, EJ9 mixte, KBG 131, 133, 134, 136

Bedeutung: Verankerung im kantonalen Jagdgesetz und im Bundesgesetz über die Jagd

Besonderheit: Wildschutzgebiet

Eidgenössische Jagdbanngebiete existieren seit 1875, damit Wildtierbestände sich erholen und die Gesundheit von Wildtier-, und insbesondere Huftierbeständen, gewährleistet werden können. Die Bestimmungen der Jagdgesetze gelten ebenfalls für Wanderer und andere Nutzer des Gebiets. Banngebiete haben zur Aufgabe, Arten, wie Auerhähne, Birk- oder Schneehühner sowie ihre Lebensräume zu schützen. Sie bilden ideale Gebiete zur Beobachtung der Entwicklung der Wildbestände, deren Populationsüberschuss von Jägern reguliert werden kann.

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