Chapelle de Fionnay

Kapelle von Fionnay

Historische Anlage und Denkmal, Religiöses Erbgut, Kapelle Um Fionnay

  • Die diskret auf einem Felsen zwischen den Lärchen platzierte Kapelle wurde 1903 erbaut, in einer Zeit, als im Val de Bagnes der Tourismus entdeckt wurde und die ersten Hotels in Fionnay entstanden.

  • Sie nahm von Anfang an eine wichtige Rolle als Ort des Anrufs und der Einkehr in dieser rauen Umgebung des oberen Val de Bagnes ein. Dies verstärkte sich während des Baus der Mauvoisin-Staumauer noch, als Fionnay das logistische Zentrum der Baustelle war. 1953 wurde sie vergrössert.

    1975 wird eine Restaurierung erforderlich. Die Forces Motrices von Mauvoisin bieten sich als Gönner an, die Arbeiten können in Angriff genommen werden. Ein Altar und ein Tabernakel aus Arvenholz ersetzen ihre...
    Sie nahm von Anfang an eine wichtige Rolle als Ort des Anrufs und der Einkehr in dieser rauen Umgebung des oberen Val de Bagnes ein. Dies verstärkte sich während des Baus der Mauvoisin-Staumauer noch, als Fionnay das logistische Zentrum der Baustelle war. 1953 wurde sie vergrössert.

    1975 wird eine Restaurierung erforderlich. Die Forces Motrices von Mauvoisin bieten sich als Gönner an, die Arbeiten können in Angriff genommen werden. Ein Altar und ein Tabernakel aus Arvenholz ersetzen ihre Vorgänger (ein Serpentinblock aus der Dranse und eine Steinplatte aus Vollèges). Ein vom Stiftsherren Marcel Michellod gefertigtes Gemälde zeigt die Himmelfahrt Marias (Patronats- und Volksfest am 15. August), die zwei anderen Gemälde sind von Albert Chavaz und datieren von 1948. Die auf Holz gemalten Ölgemälde zeigen Notre-Dame des Neiges und den hl. Hubertus, Schutzpatron der Jäger. Die von Jean-Claude Morend bemalten Fenster wurden durch den Glaser R. Schmitt gefertigt. Das Wappenschild ist jenes der Familie Michellod.
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