Beschreibung
Das Maison des Glaciers ist dem Wegbereiter der Gletschertheorie, Jean-Pierre Perraudin, gewidmet. Es beleuchtet den Zusammenhang zwischen dem Gletscherabbruch am Giétro und der Gletschertheorie, Naturkatastrophen, der Beobachtung des Alpenraums und den Erinnerungen.
Im Jahr 1993 wurde das Wohnhaus von Jean-Pierre Perraudin (1767–1858), einem Bauern aus Lourtier, Autodidakt und scharfsinnigen Beobachter, zum „Maison des glaciers“ (Gletscherhaus). In diesem denkmalgeschützten Haus dreht sich die neue Ausstellung von 2018 um die Beobachtung des Alpenraums. Doch wie die ehemalige Museumswärterin Marguerite Perraudin erklärt, handelt es sich um eine aktive und neugierige Beobachtung, die inspiriert: „Wie meine Mutter immer sagte: Mit Augen und Ohren kann man alles mitnehmen!“
Im ersten Stock wird durch die Augen von Jean-Pierre Perraudin das Leben von einst erzählt, die Verbindung zwischen dem Gletscherabbruch am Giétro von 1818 und der Gletschertheorie. Im zweiten Stock wird das Leben in den Bergen mit Naturkatastrophen und Erinnerung in Verbindung gebracht.














