Führung durch die Ausstellung ‹Présences› mit Mélanie Hugon-Duc, Direktorin des Museums, in Anwesenheit des Künstlers Ambroise Héritier.
Ambroise Héritier ist ein Walliser Künstler und Illustrator. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung nähert er sich dem lupinen Universum durch die Schaffung von Gemälden mit traumhaften Atmosphären, in denen der Wolf durch die Malerei verborgen bleibt. Durch dieses Verfahren konfrontiert er die Besucherinnen und Besucher mit einer unsichtbaren Präsenz – jenem Wolf, der sieht, ohne gesehen zu werden.
Die Ausstellung „Présences“ greift das Thema Wolf auf, indem sie die jahrhundertealten wie auch gegenwärtigen Beziehungen zwischen Wölfen und Menschen im Walliser Kontext und darüber hinaus im Alpenraum erforscht. In Resonanz mit der Wahrnehmung von Bewohnerinnen und Bewohnern, von Züchterinnen, Züchtern, Hirten und Hirtinnen der Alpen, für die die Präsenz des heute geschützten Raubtiers als „zu nah“ empfunden wird, verwandelt sich das Museum in ein Haus. Die Wölfe sind eingezogen.
Die Verunsicherung zwischen den Kategorien des Häuslichen und des Wilden tritt im Vertrauten der Lebensräume zutage: ein Wohnzimmer der Koexistenz zwischen Menschen und Wölfen im Laufe der Zeit, ein Garten, in dem Hund und Wolf mit der Bedeutung der Evolution spielen, Schlafzimmer der Bindungen, der Prädation und der Transformation. Ein Weg, auf dem sich die Wölfe der Bestiarien – taxidermiert, in thermischen Bildern oder als Plüschfiguren – begegnen, als ebenso viele Präsenzen, die eine lupine Welt erspähen lassen, verbunden mit der menschlichen Welt.
Die Ausstellung „Présences“ greift das Thema Wolf auf, indem sie die jahrhundertealten wie auch gegenwärtigen Beziehungen zwischen Wölfen und Menschen im Walliser Kontext und darüber hinaus im Alpenraum erforscht. In Resonanz mit der Wahrnehmung von Bewohnerinnen und Bewohnern, von Züchterinnen, Züchtern, Hirten und Hirtinnen der Alpen, für die die Präsenz des heute geschützten Raubtiers als „zu nah“ empfunden wird, verwandelt sich das Museum in ein Haus. Die Wölfe sind eingezogen.
Die Verunsicherung zwischen den Kategorien des Häuslichen und des Wilden tritt im Vertrauten der Lebensräume zutage: ein Wohnzimmer der Koexistenz zwischen Menschen und Wölfen im Laufe der Zeit, ein Garten, in dem Hund und Wolf mit der Bedeutung der Evolution spielen, Schlafzimmer der Bindungen, der Prädation und der Transformation. Ein Weg, auf dem sich die Wölfe der Bestiarien – taxidermiert, in thermischen Bildern oder als Plüschfiguren – begegnen, als ebenso viele Präsenzen, die eine lupine Welt erspähen lassen, verbunden mit der menschlichen Welt.
