©Wanderung Haut Val De Bagnes @ Raphael Surmont 1

Respekt vor der Natur

Im Verbier – Val de Bagnes ist die Natur weit mehr als nur die eindrucksvolle Kulisse deines Aufenthalts: Sie ist lebendig, verletzlich und wird von allen geteilt. Hier gehst du im ersten Licht des Tages los, gleitest lautlos durch die Landschaft und verbringst deine Abende draussen unter dem Sternenhimmel. Ob auf Skitouren, mit dem Fahrrad oder einfach zu Fuss auf den Wegen des geschützten Haut Val de Bagnes – dein Verhalten macht den Unterschied. Wenn du dich wie der beste Gast verhältst, hilfst du dabei, einen vielfältigen und ruhigen Lebensraum für die Tierwelt, die alpine Flora und die Pilzwelt zu bewahren – und damit das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems zu erhalten.

©Holz @raphaelsurmont

Anders unterwegs

Weniger Lärm. Mehr Raum zum Staunen.

Züge, Busse, Bergbahnen und Velos: Hier ist alles darauf ausgerichtet, dass du dich ganz der sanften Mobilität hingeben kannst. Die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, aufs Velo zu steigen oder einfach ein Stück mehr zu Fuss zu gehen, ist oft der schönste Weg, Verbier – Val de Bagnes und all seine kleinen Schätze zu entdecken.

Verantwortungsvoll die Berge
erleben

Beobachten, ohne zu stören.

Auf den Wegen bleiben, Abstand zur Tierwelt halten, Zäune wieder schliessen, den Hund an der Leine führen und seine Hinterlassenschaften aufnehmen: einfache Gesten, die ein oft unsichtbares Gleichgewicht schützen.
Die Berge werden mit jenen geteilt, die hier leben, mit Menschen und Tieren.

Kleine,
einfache Gesten

Bleib auf den markierten Wegen

Indem du den ausgeschilderten Routen folgst, schützt du den Boden und die natürliche Umgebung und vermeidest es, ein ganzes Ökosystem zu stören, das sich hier in aller Ruhe entwickelt.

©Marche Sur Sentier @ Raphael Surmont
©Wanderung Sommer @ Raphael Surmont

Respektiere die Tierwelt

Wenn du das Glück hast, wilde Tiere zu beobachten, bitten wir dich:

  • Halte ausreichend Abstand
  • Folge ihnen nicht
  • Füttere sie nicht

Wildtiere befinden sich in ihrem natürlichen Lebensraum und brauchen Ruhe.
Kleiner Tipp: Vergiss dein Fernglas nicht, um sie aus der Distanz zu beobachten.

Winterschlaf ❄️
Im Winter halten manche Tierarten Winterschlaf oder leben von ihren Reserven: Werden sie gestört, müssen sie wertvolle Energie aufwenden, was ihr Überleben gefährden kann.

Achte auf die Brandgefahr

In einer natürlichen Umgebung wie Verbier – Val de Bagnes kann das Brandrisikoerheblich sein. Das Entzünden von Feuer ist in der gesamten geschützten Zone des Haut Val de Bagnes streng verboten. Ausserhalb dieses Gebiets darf kein Feuer innerhalb von 200 Metern zu Wäldern oder Gehölzen gemacht werden.
Zu bestimmten Zeiten können kommunale oder kantonale Vorschriften ein vollständiges Feuerverbot im gesamten Gebiet erlassen. Informiere dich im Zweifel hier

©La Chaux Ete @luciaharrison

Was zur Natur gehört… bleibt in der Natur

Viele Arten von Blumen, Tieren und Pilzen sind selten oder geschützt. Wir laden dich ein, sie zu bewundern und zu fotografieren – und sie dabei in ihrer natürlichen Umgebung frei wachsen und leben zu lassen.

Bitte leise

Das Gebiet von Verbier – Val de Bagnes ist Lebensraum für Tiere und Menschen. Ob mit dem Auto, Van, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuss – bitte respektiere die Ruhe dieses Ortes.
Atme tief durch und lass deine Lautsprecher im Rucksack ausgeschaltet, um die Natur in vollen Zügen zu geniessen.
Gut zu wissen: Aus Rücksicht auf alle muss in Naturgebieten ab 22 Uhr jede Lärmbelästigung eingestellt werden.

Hinterlasse die Natur unberührt

  • Dein Abfall: Denk vor jeder Tour daran, einen kleinen Beutel für deinen Abfall mitzunehmen (auch für Fruchtschalen, Zigarettenstummel und Hundekot). Auf den meisten Parkplätzen oder an Bushaltestellen findest du Abfalleimer. Wenn du unterwegs Müll entdeckst, darfst du ihn gerne aufheben 😊
  • Deine Bedürfnisse: Vielleicht wusstest du es noch nicht, aber ja — auch das will gelernt sein! Wähle dafür einen Ort abseits von Gewässern und vergrabe oder bedecke deine Hinterlassenschaften. Nimm immer einen kleinen Beutel oder einen Ziplock mit — sehr praktisch für Tampons und Hygieneartikel — damit kein Abfall in der Natur zurückbleibt. Du kannst sie später entsorgen, sobald du einen Abfalleimer findest.

Deine
Sportaktivitäten
 verantwortungsvoll unterwegs

Logo fair trail

In diesem einzigartigen Spielplatz der Berge triffst du viele Gleichgesinnte: mit dem Bike, zu Fuss oder zu Pferd. Damit alle die Berge geniessen können, teile den Weg, gewähre bei Bedarf den Vortritt und achte auf Fahrzeuge, wenn deine Route eine Strasse kreuzt.
Mit Ausnahme der Suonen (Bisses), die hauptsächlich Fussgängern vorbehalten sind, werden die meisten Bergwege der Destination von verschiedenen Nutzern geteilt, die ihrer Leidenschaft auf denselben Wegen nachgehen. Respekt und Aufmerksamkeit ermöglichen es allen, das Erlebnis in vollen Zügen zu geniessen.

Im Wallis wird dieses Miteinander durch das Projekt Fairtrail gefördert – eine Initiative, die Respekt und Toleranz zwischen Wanderern, Mountainbikern, Landwirten und der Natur stärkt. Ziel ist es, dass alle die Wege nutzen können und gleichzeitig Umwelt und lokale Aktivitäten geschützt werden.

Schliesslich solltest du dich zu deiner Sicherheit und zum Schutz der Natur vor deiner Aktivität über Gleitschirm-Flugzonen, Klettersektoren, Trail- und Mountainbike-Routen sowie über die geltenden Vorschriften informieren. 

Verantwortungsvolles Biwakieren: einige Hinweise

  • Biwakieren oder Wildcampen ist in der gesamten geschützten Zone des Haut Val de Bagnes streng verboten. Nur ein Notbiwak (bei Überlebens- oder extremen Wetterbedingungen) kann toleriert werden.
    Während Biwakieren in der Schweiz grundsätzlich toleriert wird, ist Camping im gesamten Gemeindegebiet verboten, ausser auf dem offiziellen Campingplatz von Bonatchiesse.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Val de Bagnes kann ein Biwak (Übernachten unter freiem Himmel ohne Zelt) unter folgenden Bedingungen in Betracht gezogen werden:

  • Oberhalb der Waldgrenze (in der Regel ab etwa 2000 m)
  • Wenn möglich Schutzgebiete der Gemeinde, des Kantons oder des Bundes vermeiden (Informationen auf map.geo.admin.ch). Diese Biotope beherbergen seltene Arten.
  • Informiere dich über die Wettervorhersage und mögliche Naturgefahren (Steinschlag, Lawinen, Hochwasser, Gewitter).
  • Meide die Ufer von Gewässern, da der Wasserstand bei starken Niederschlägen plötzlich ansteigen kann, und verzichte auf das Baden in diesen Gewässern.
  • Kein Feuer machen oder nur an bestehenden Feuerstellen.
  • Selbstverständlich musst du deinen Biwakplatz vollständig sauber hinterlassen, ohne Abfälle (auch keine Essensreste).
  • Informiere dich, wie du deine Bedürfnisse in der Natur korrekt erledigst, und nimm einen kleinen Beutel mit, um dein Toilettenpapier wieder mitzunehmen (es darf auf keinen Fall verbrannt werden).

Van life & camping

Mit Blick auf die Gipfel aufwachen, die Van-Türe öffnen und die frische Bergluft spüren. Vanlife hat diesen Hauch von Freiheit, der zum Träumen einlädt.
In der Destination Verbier – Val de Bagnes sind Wildcampen und das Übernachten ausserhalb der ausgewiesenen Bereiche nicht erlaubt. Um die Landschaft, die Ruhe der Orte und das Gleichgewicht mit den Einheimischen zu bewahren, sind Übernachtungen nur auf den Campingplätzen und dafür vorgesehenen Stellplätzen der Destination erlaubt.
Die gute Nachricht: Diese Plätze sind gut ausgestattet und ideal gelegen, um die Berge in vollen Zügen zu geniessen – im Respekt vor Natur und Region.

Unsere Ranger sind in den Bergen unterwegs 
Du kannst ihnen während deines Aufenthalts begegnen. Sie sorgen dafür, dass die Regeln eingehalten werden, und zeigen dir gerne den Weg zu den offiziellen Camping- und Stellplätzen in der Destination Verbier – Val de Bagnes.

Wasser ist Leben

In den Bergen ist Wasser nicht überall verfügbar. Auf manchen Routen sind Wasserstellen selten oder gar nicht vorhanden.
Denke daran, genügend Wasser mitzunehmen und regelmässig zu trinken.

Baden in den Bergen

Ein Sprung in einen Bergsee – klares Wasser, Stille und Gipfel rundherum – ist ein besonderes Erlebnis. Diese Lebensräume sind jedoch auch sehr empfindlich.
In gewissen Schutzgebieten, wie im eidgenössischen Jagdbanngebiet Haut Val de Bagnes, kann das Baden eingeschränkt oder verboten sein, um die Tierwelt und ihre Lebensräume zu schützen. Informiere dich vor Ort über die Signalisation und halte dich an die geltenden Regeln.
Auch dort, wo Baden erlaubt ist, machen ein paar einfache Regeln den Unterschied:

  • keine Seife oder chemischen Produkte im Wasser verwenden
  • keine Abfälle zurücklassen
  • Wildtiere, Pflanzen und die Ruhe der Natur respektieren

Bergseen bleiben selbst im Sommer sehr kalt. Geh langsam ins Wasser, bleib vorsichtig und geniesse diesen Moment mitten in der Natur.

Halte Abstand zu Herden und Herdenschutzhunden

In der Nähe von Weideherden befinden sich häufig Herdenschutzhunde, die die Tiere vor Raubtieren wie Wölfen oder Luchsen schützen. Sie sind Arbeitspartner der Landwirte und Hirten – keine Haustiere.
Wenn möglich, empfehlen wir dir:

  • Die Herde grossräumig zu umgehen
  • Ruhig und passiv zu bleiben, ohne Kontakt zu suchen oder die Hunde zu streicheln
  • Abstand zu halten und kurz stehen zu bleiben, damit die Herdenschutzhunde dich identifizieren können
  • Ruhig mit ihnen zu sprechen, wenn du möchtest
  • Vom Fahrrad abzusteigen und deinen Hund an der Leine zu führen
  • Sicherzustellen, dass du Weideflächen überqueren darfst und die Tore hinter dir wieder schliesst, damit keine Tiere entweichen
  • Die Tränken nicht zum Waschen deiner Hände oder Füsse zu benutzen, damit das Wasser für die Tiere sauber bleibt 😊

Kleiner Tipp: Plane deine Tour im Voraus und wirf einen Blick auf die Karte mit den Gebieten, in denen Herdenschutzhunde im Einsatz sind

Mit deinem
Hund kommen
 Die Berge gemeinsam teilen — auch mit ihm.

In Verbier – Val de Bagnes sind Hunde willkommen. Doch mitten in der Natur bleiben auch sie Gäste. Die Berge sind ein gemeinsamer Lebensraum, in dem Wildtiere, Nutztiere und Besucher zusammenleben. Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich dieses Gleichgewicht bewahren.

Einfache Regeln für ein gemeinsames Bergerlebnis

  • Behalte deinen Hund unter Kontrolle

Auf Wanderwegen, in Alpweiden oder in den Dörfern muss dein Hund jederzeit unter Kontrolle bleiben. Es ist verboten, Hunde unbeaufsichtigt laufen zu lassen, insbesondere auf öffentlichen Flächen oder landwirtschaftlichen Parzellen.

  • In gewissen Bereichen besteht Leinenpflicht

Im Wildschutzgebiet Haut Val de Bagnes gilt Leinenpflicht. Dein Hund muss zudem in Ortschaften, in der Nähe von Schulen, auf öffentlichen Spiel- und Sportplätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen und Haltestellen sowie an stark frequentierten oder entsprechend signalisierten Orten an der Leine geführt werden.

  • Respektiere die Wildtiere

Die Berge sind ein empfindlicher Lebensraum. Gämsen, Murmeltiere, Birkhühner oder Rehe leben hier das ganze Jahr über. Meide sensible Zonen und halte deinen Hund in deiner Nähe, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung.

  • Achte auf die Herdentiere

Im Sommer weiden Kühe, Schafe und Ziegen auf den Alpen – manchmal begleitet von Herdenschutzhunden. Nähere dich ruhig, halte deinen Hund an der Leine und umgehe die Tiere wenn möglich.

  • Begegnungen vorausschauend angehen

Wanderer, Mountainbiker und Familien teilen sich die Wege. Rechne mit Begegnungen und rufe deinen Hund bei Bedarf zu dir zurück.

  • Nimm die Hinterlassenschaften immer auf

Eine einfache, aber wichtige Geste, um die Weiden zu schützen und die Wege sauber zu halten.

  • Respektiere die Signalisation

An gewissen Orten kann der Zugang für Hunde aus Gründen der Sicherheit, Hygiene oder des Naturschutzes eingeschränkt oder verboten sein.
Während der Jagdzeiten weisen Schilder zudem darauf hin, dass Hunde an der Leine geführt werden müssen.

Ein ruhiger Hund, der nahe bei dir bleibt, sorgt für ein entspannteres Bergerlebnis für alle. 

Drohnenpilot?

Im eidgenössischen Jagdbanngebiet Haut Val de Bagnes ist die Nutzung von Drohnen streng verboten.
Dieses geschützte Gebiet beherbergt empfindliche Wildtiere und seltene Arten. Drohnenflüge können Tiere stören, insbesondere in sensiblen Zeiten wie während der Fortpflanzung oder der Überwinterung. Bitte respektiere diese geschützten Räume und lass deine Drohne in diesem Gebiet im Rucksack.
Ausserhalb der Schutzgebiete ist die Nutzung von Drohnen in der Destination möglich, sofern die Vorschriften des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) eingehalten werden.
Einige wichtige Regeln: 

  • Halte deine Drohne während des Flugs immer in direkter Sichtweite.
  • Maximale Flughöhe: 120 m über Grund.
  • Überfliege niemals Menschenansammlungen (Events, Skipisten, stark frequentierte Bereiche).
  • Halte genügend Abstand zu Personen und Gebäuden.
  • Der Luftraum wird auch von Gleitschirmen, Helikoptern und anderen Luftsportarten genutzt: bleib aufmerksam und halte Abstand.
  • Behindere niemals Rettungseinsätze: Wenn ein Helikopter im Einsatz ist, lande deine Drohne sofort.

Informiere dich vor jedem Flug über die offiziellen Richtlinien und Einschränkungen auf der Website des BAZL, um sicherzustellen, dass das Gebiet erlaubt ist und du die geltenden Vorschriften kennst.
Bitte fliege verantwortungsvoll und respektiere die Ruhe der Berge, ihrer Bewohner und der Tierwelt.

FAQ

  • Kann ich überall in Verbier – Val de Bagnes biwakieren?

    Nein. Biwakieren und Wildcampen sind in der gesamten geschützten Zone des Haut Val de Bagnes streng verboten. Ausserhalb dieses Gebiets kann in gewissen Bereichen ein leichtes Biwak ohne Zelt und unter Einhaltung der geltenden Regeln toleriert werden.

  • Darf ich überall in meinem Van übernachten?

    Nein. Übernachtungen im Van oder Wohnmobil sind ausserhalb der vorgesehenen Bereiche nicht erlaubt. Sie sind nur auf den ausgewiesenen Campingplätzen und Stellplätzen der Destination möglich, zum Beispiel auf dem Campingplatz von Bonatchiesse oder auf dem Parkplatz Le Châble P4.

  • Warum sollte ich auf den markierten Wegen bleiben?

    Das Bleiben auf markierten Wegen schützt den Boden, reduziert Erosion und verhindert, dass empfindliche Lebensräume von Tieren und Pflanzen gestört werden.

  • Was soll ich tun, wenn ich auf eine Herde oder Herdenschutzhunde treffe?

    Bleib ruhig, halte Abstand und umgehe die Herde wenn möglich grossräumig. Suche keinen Kontakt mit den Hunden. Wenn du mit dem Fahrrad unterwegs bist, steig ab. Wenn du einen Hund dabei hast, halte ihn an der Leine.

  • Darf ich in der Natur Feuer machen?

    In der geschützten Zone des Haut Val de Bagnes ist das Entzünden von Feuer streng verboten. Ausserhalb dieses Gebiets sind Feuer nur an bestehenden Feuerstellen erlaubt und müssen allfällige kommunale oder kantonale Einschränkungen berücksichtigen, insbesondere bei Trockenheit.

  • Darf ich in Bergseen baden?

    Das hängt vom Ort ab. In gewissen Schutzgebieten kann Baden eingeschränkt oder verboten sein. Wo Baden erlaubt ist, verwende keine Seife oder chemischen Produkte, hinterlasse keinen Abfall und respektiere die Ruhe des Ortes.

  • Darf ich in der Destination eine Drohne fliegen lassen?

    Nicht überall. Im eidgenössischen Jagdbanngebiet Haut Val de Bagnes ist die Nutzung von Drohnen streng verboten. Ausserhalb der Schutzgebiete ist sie möglich, sofern die Schweizer Vorschriften eingehalten werden.

  • Darf mein Hund mich überall begleiten?

    Hunde sind in der Destination willkommen, aber gewisse Regeln gelten. Sie müssen jederzeit unter Kontrolle bleiben, in verschiedenen Bereichen an der Leine geführt werden und die signalisierten Zonen respektieren, insbesondere sensible Gebiete für Wildtiere und Nutztiere.

  • Warum sollte ich meinen Abfall immer mitnehmen, auch biologisch abbaubaren?

    Selbst eine Fruchtschale, ein Taschentuch oder Essensreste können die natürliche Umgebung stören. In den Bergen kann scheinbar Harmloses langfristige Auswirkungen auf Boden, Wasser, Tiere und Landschaft haben.

  • Darf ich Blumen, Pilze oder andere Naturgegenstände mitnehmen?

    Besser nicht. Viele Arten sind selten oder geschützt, und was zur Natur gehört, sollte dort bleiben. Du kannst sie bewundern, fotografieren und in ihrer natürlichen Umgebung lassen. Pilze dürfen ausserhalb des eidgenössischen Jagdbanngebiets Haut Val de Bagnes gesammelt werden, unter Einhaltung der geltenden Vorschriften.

  • Wie kann ich meinen Einfluss während meines Aufenthalts reduzieren?

    Indem du öffentliche Verkehrsmittel oder sanfte Mobilität nutzt, auf den markierten Wegen bleibst, deinen Abfall wieder mitnimmst und die Signalisation, die Tierwelt, die Herden sowie die Ruhe der Berge respektierst.

  • Warum ist Ruhe in den Bergen wichtig?

    Weil die Berge ein Lebensraum für Tiere und Menschen sind. Weniger Lärm, keine Lautsprecher und Respekt vor der Ruhe — besonders am Abend — ermöglichen es allen, die Natur in vollen Zügen zu erleben.